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von CLOE

Gratulation PAUL KIMBERGER

Herzliche Gratulation an Vorsitzenden Paul Kimberger zur Wiederwahl zum Bundesvorsitzenden der APS Lehrergewerkschaft!

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von CLOE

Presseaussendung CLÖ Delegiertentagung 2016 Grenzgänger

Grenzgänger - Unter diesem Thema stand die Delegiertentagung der Christlichen Lehrerschaft Österreichs mit ihren 22.000 Mitgliedern im Spa Hotel Bründl in Bad Leonfelden von 4.-7.Mai 2016, welche diesjährig vom Christlichen Lehrerverein Oberösterreich organisiert wurde.


Der oö. Altlandeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck ging in seiner Eröffnungsrede der Tagung auf die spürbaren Wunden der Vergangenheit ein, die einen Lernprozess in Gang setzen sollen, der vielen Jugendlichen heute fehlt. Was es hieß, vertrieben zu werden – gerade in Gegenden, die entlang des ehemaligen eiserenen Vorhangs lagen. Was es hieß, von der Unterstützung anderer abhängig zu werden – was es bedeutete, all sein Hab und Gut zu verlieren – zuschauen zu müssen, wie andere es vernichten


Herr Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hat in seiner Einbegleitungsrede der Delegiertentagung die steten Bemühungen und Erfolge völkerverbindender Veranstaltungen mit der Tschechischen Republik im kulturellen und sportlichen Bereich betont. Vielfach war die Kommunikation auf politischer Ebene auch im Hinblick auf Themen wie Energieversorgung und Umweltschutz im Nachbarland nicht immer einfach. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs stand dem Traum von einem vereinigten Europa nichts mehr im Wege und die Oberösterreicher sind stolze Nachbarn der Tschechen und die Freundschaft geht weit über wirtschaftliche Kooperationen hinaus.


Die 70 Delegierten hörten gespannt auf die Aussagen von Bgm. DNS Franz SAXINGER, Bürgermeister von Kollerschlag, jener Gemeinde, die über Nacht zur Drehscheibe der Fluchtbewegungen in Richtung Deutschland wurde. Da gab es nicht lange Zeit zum Überlegen – nein, da war konkrete Hilfeleistung gefordert, die vor allem durch die Bevölkerung vor Ort geleistet wurde. LAbg. Prim. Präs. Dr. Walter AICHINGER vom Roten Kreuz vermutet, dass die Zahl der flüchtenden Menschen nicht mehr das letztjährige Ausmaß erreichen wird, unterstreicht aber, dass nur durch die Mithilfe tausender Freiwilliger, die Situation einigermaßen geordnet organsiert werden konnte. Mag. Marion HUBER, Leiterin der Flüchtlingshilfe der Caritas weist auf die Verwendung der richtigen Begriffe hin – und, dass oft vieles bewusst oder auch unbewusst vermengt werde, um eine gewisse politische Stimmung zu schüren.


Große Herausforderungen stellen jene Jugendlichen dar, die nicht mehr schulpflichtig sind, so LSI Werner SCHLÖGELHOFER, der Flüchtlingskoordinator des LSR in OÖ. Sie bekommen nur schwer Zugang zu jenen Bildungsmöglichkeiten, von denen Schulpflichtige profitieren. Bei aller humanitären Hilfe muss danach getrachtet werden, Ghettos zu vermeiden. Eine gute Durchmischung der Bevölkerung ist nur dort möglich, wo die Begegnung in kleineren Einheiten gelebt werden kann. Überall dort, wo Angst das vorherrschende Gefühl ist, haben es Menschen schwer, einander auf Augenhöhe und mit offenem Herzen zu begegnen. Daher gilt es klar Stellung zu beziehen, gegen all die lauten Schreier, die rasch positive Grundbegriffe wie Heimat und Verantwortung für politische Ziele missbrauchen. Stellung beziehen, damit Menschen, die vor Krieg fliehen, wieder Würde zuerkannt werden kann und eine friedliche Gesellschaft das Gefühl von Sicherheit bietet.


Roman Knapp vom Land OÖ u. Präsident HR LO CLV OÖ Fritz Enzenhofer komplettierten das Podium und beleuchteten in ihren Wortmeldungen besonders die gute überregionale Aufteilung, wo der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund anteilsmäßig gering ausfällt und erklärten weitere Betreuungsmöglichkeiten, welche durch das Land OÖ ermöglicht werden.

Zum Schulrechtspaket 2016 - Es liest sich wie viele Papiere auch… es geht in die richtige Richtung – aber lässt noch viel Platz für Spekulationen. Autonomie ist wünschenswert, wenn sie tatsächlich der Kreativität für die Gestaltung der Unterrichtszeit Raum lässt. Dass der Werkunterricht nun zusammengefasst werden kann, zeigt eher in die Richtung der Einsparung. Gerade in den Kreativfächern weniger Inhalte anzubieten erscheint der CLÖ als wenig zielführend, zeigt sich doch, dass den Jugendlichen heute in weitaus höherem Maße Impulse zur sinnstiftenden kreativen Beschäftigung angeboten werden müssen.


Das Berufsbild „Erzieher für Lernhilfe“ erscheint mehr als fragwürdig. Welche Qualifikationen zeichnen einen Berufstätigen aus, der nicht im Berufsbild des Erziehers ausgebildet ist? Braucht es hier nicht auch PädagogInnen, die gerade für die passende Hilfestellung auch diagnostische und fachlich versierte Kompetenzen aufweisen müssen? Geht es nur um Beaufsichtigung der SchülerInnen und Schüler, dann braucht es dazu wahrscheinlich nicht einmal 20 ECTS.
Erfreulich, dass nun die Funktion von Klassenbüchern als Dokumentationsmittel definiert werden. Ein wesentlicher Bereich der Gestaltungsmöglichkeit von Unterricht stellt die Dokumentation und die Reflexion dar. Nur wenn ich nachvollziehen kann, wie bzw. was unterrichtet wurde, kann ich die Erfahrungen für die kommende Phase nutzen.

Vereinswahlen 2016 - Die Vereinsperiode 2012 – 2016 ist mit der Delegiertentagung von 4. – 7. Mai 2016 im Spa Hotel Bründl ausgelaufen. Es freut uns berichten zu dürfen, dass unser Ehrenobmann OStR. Prof. Franz Michal mit MR RR Karl Havlicek einen Wahlvorschlag erstellt hat, der die einstimmige Zustimmung durch die Delegierten erfahren hat. Die Christliche Lehrerschaft Österreichs wird weiterhin von Bundesobfrau FI RR Elisabeth Maurer u. Bundesobmann Präs. a.D. HR Franz Fischer geleitet. Das Vereinspräsidium komplettiert sich mit folgenden Persönlichkeiten:

CLÖ PRÄSIDIUM:
Obmann: Vizepräs. a.D. HR Franz FISCHER (Burgenland)
Obfrau: FIn RegRn Elisabeth MAURER (Wien)

Obmannstv.: LO HR Präs. Fritz ENZENHOFER (OÖ)
Obmannstvn: DNMS OSRn Edeltraud FELLNER (Szbg.)
Obmannstv.: PSI RegR Walter GUSTERER, MSc (Wien)
Obmannstv.: PSI RegR Wolfgang ROTHMUND (Vlbg.)

Generalsekretär: Dipl. Päd. Bernhard TRAUNER (OÖ)
Schriftführerin: Dipl. Päd. Karin SEDLACEK (Wien)
Schriftführerstv.: (Vertreter: DirNMS Andreas FISCHER, MSc) (Wien)
Kassierin: VDn Dipl. Päd. Barbara ROSENBERGER-FELLNER (Wien)
Kassierstv.: HL Georg MOSER / OÖ
Chefredakteur: DNMS Andreas FISCHER, MSc (Wien)
Pädagogikreferent: MR HR Mag. Karl Hawlicek (Bgld.)
Junglehrervertr.: Dipl. Päd. Michael WEBER (OÖ)

Dem neuen Vereinspräsidium ist es ein besonderes Anliegen mit bestmöglichem Engagement in der neuen Vereinsperiode 2016 – 2020 im Dachverband der Christlichen Lehrerschaft Österreichs Verantwortung für die 22.000 Vereinsmitglieder der Länder zu übernehmen.

Für den Inhalt verantwortlich:
Andreas FISCHER, MSc
Pressereferent d. CLÖ
0676 / 94 67 772
Endresstraße 11/4 - 1230 Wien

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von CLOE

ACHTUNG --> Terminänderung --> Herbstsitzungstermine 2016

Liebe Präsidiumsmitglieder,
liebe Mitglieder der Bundesleitung der Christlichen Lehrerschaft Österreichs!

Die Herbstsitzung 2016 musste verlegt werden!
Das Präsidium ist am Freitag, 30. September 2016 v. 18.00 - 20.30 Uhr und die Bundesleitung am Samstag, 1. Oktober 2016 v. 9.30 - 12.00 Uhr terminisiert.

Besten DANK für euer Verständnis
Bernhard Trauner
GS CLÖ

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von CLOE

Impressionen des Forum CLÖ 2016

Die CLÖ bendankt sich ganz herzlich bei RR PSI Walter Gusterer für das perfekt vorbereitete Forum CLÖ 2016 im Spa Hotel Bründl in Bad Leonfelden. Diese Tagung hat den Führungssmitgliedern der Christlichen Lehrervereine, der Schulaufsicht sowie der Gewerkschaft wieder die einzigartige Möglichkeit des bundesweiten Austausches und der Erörterung von möglichen Problemfeldern und Themen, welche österreichweit wichtig sind, geboten. Der stetig anwachsende Teilnehmerkreis gibt den CLÖ Bundesobleuten FI RR Liesl Maurer u. Vz.-Präs. HR Franz Fischer recht, dieses Format auch künftig im Kreise der CLÖ bundesweit anzubieten.

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von CLOE

Interpädagogica 2016

Die CLÖ wird sich 2016 auf der Interpädagogica von 10. -12. November 2016 mit einem Stand präsentieren und versuchen möglichst alle Anfragen & Anliegen in guten Beratungsgesprächen mit Unterstützung aus den Christlichen Lehrervereinen aus den Bundesländern zu beantworten.

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von CLOE

Kommentar zum Artikel "Weil bald Ostern sind"


Sehr geehrter Herr Glattauer!


Mit Verwunderung habe ich ihren Artikel „Weil bald Ostern sind“ im Kurier vom 21.3.2016 gelesen, in welchem sie einen Leserbrief zitieren und diesem zustimmen, in dem behauptet wird, dass der konfessionelle Religionsunterricht eine Zeitvergeudung und eine Quälerei sei, der bei den sowieso nur mehr wenigen Schülern, die noch zuhören, die Meinung, der einzig richtigen und wahren Religion anzugehören, verstärke.


Dieser Ansicht möchte ich entschieden entgegentreten. Der Religionsunterricht, den christliche Kirchen erteilen (als katholischer Religionslehrer kann ich nur über den Religionsunterricht, wie ihn die christlichen Kirchen abhalten, profunde Auskunft geben) ist ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung von Solidarität und Toleranz in der pluralen Gesellschaft, in dem die immer wieder geforderte Werteerziehung hauptsächlich stattfindet. Er leistet einen Beitrag zur Bildung von christlicher Identität, die eine unvoreingenommene und angstfreie Öffnung gegenüber dem anderen erleichtern soll, beschäftigt sich aber auch mit anderen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Trends, die heute unsere pluralistische Welt prägen, will in diesem Zusammenhang auch zu Toleranz und Respekt gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen als auch gegebenenfalls zu sachlich begründetem Einspruch befähigen und will weiters zum Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ermutigen.


Die Lehrpläne des Religionsunterrichts der christlichen Kirchen, die die hier getätigten Aussagen belegen können, sind öffentlich einsehbar und mit den staatlichen Stellen akkordiert.


Die hohen Standards des Religionsunterrichts der christlichen Kirchen sind sowohl in der qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit der ReligionslehrerInnen als auch in der den literarischen LehrerInnen gleichzusetzenden Ausbildung und in der gewissenhaften Kontrolle durch die Schulaufsicht begründet.


Ich ersuche Sie daher, in Zukunft von Kolumnen, die ReligionslehrerInnen und ihren Unterricht als Quälerei für unsere SchülerInnen darstellen, abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen
Liebhart Christoph, BEd

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